Startseite        Karriere        Häufig gestellte Fragen (FAQ)        Impressum        Downloads        Sitemap
Herzlich Willkommen bei Creditreform in Hamburg - Ihrem lokalen Partner für professionelles Kredit- und Forderungsmanagement!


  Wir über uns Karriere Leistungsspektrum News & Termine Mitgliedschaft
 
News & Termine
Creditreform News
Creditreform Analysen
Mittelstand in Österreich
Wirtschaftslage im Mittelstand
Beiträge zur Wirtschaftsforschung
Wirtschaftslage Handwerk
Creditreform Wirtschaftsindikator
Insolvenzen in Europa
Dienstleistungsreport
Länder- und Exportrisiken in Europa
Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen
Gründungspanel
Branchenreport Deutsche Fitnesswirtschaft 2011
SchuldnerAtlas Deutschland
Creditreform DRD-Index
Bonität deutscher Unternehmen
MittelstandsMonitor
Regionale Analysen
Newsletter - Creditreform Hamburg
Creditreform Magazin
Termine und Veranstaltungen
Kontakt-Center

Ihre Ansprechpartner in Hamburg
So finden Sie uns (Anfahrtsskizze)
Informationsmaterial anfordern
Rückruf vereinbaren

Direktruf: 0 40 / 2 36 04-0



Auch in Buxtehude!

 
etracker Know Now
 
 

Startseite News & Termine Creditreform Analysen Regionale Analysen Dienstleistungssektor in Norddeutschland 2011 ("DiNo")

Wirtschaftsanalyse für den Dienstleistungssektor in Norddeutschland

Umfrage "DiNo 2011" / Perspektiven 2012

I. Vorbemerkungen

Seit nunmehr neun Jahren erheben der AGA Unternehmensverband und die Creditreform Gesellschaften in Norddeutschland systematisch Konjunkturdaten für den norddeutschen Dienstleistungssektor. An der Umfrage, die im Oktober 2011 durchgeführt worden ist, haben sich 1.015 Dienstleistungsunternehmen aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg- Vorpommern und Schleswig-Holstein beteiligt. Gefragt wurde u. a. nach der Umsatz- und Gewinnentwicklung in den ersten zehn Monaten des Jahres 2011. Darüber hinaus wurden das In- vestitionsverhalten und die Veränderung des Personalbestandes abgefragt. Bei den Erwartungen für 2012 haben wir zwischen dem ersten und dem zweiten Halbjahr unterschieden. Für die Auswertung wurden die Angaben der Unternehmen entsprechend gewichtet.

II. Basisdaten

Für "DiNo 2011" wurden aktualisierte Daten der amtlichen Statistik verwendet, die durch eigene Berechnungen ergänzt wurden. Danach gibt es in Norddeutschland derzeit rund 146.900 unternehmensnahe Dienstleister, in denen ca. 1.343.000 Personen arbeiten. Das sind 17 Prozent aller Beschäftigten des unternehmensnahen Dienstleistungssektors in Deutschland.

Tabelle 1: Unternehmen, Umsatz und Beschäftigte im unternehmensbezogenen Dienstleistungssektor

 

Unternehmen

Anteil am
Bund in
Prozent

Umsatz in
Mrd. EUR

Anteil am
Bund in
Prozent

Beschäftigte in 1.000

Anteil am
Bund in
Prozent

Hamburg

28.571

3,5

69

8,9

322

4,2

Schleswig-Holstein

25.873

3,2

21

2,7

203

2,6

Niedersachsen

73.676

9,1

59

7,6

618

8,0

Bremen

7.734

1,0

17

2,2

110

1,4

Mecklenburg-Vorpommern

11.039

1,4

7

0,9

89

1,2

Norddeutschland

146.893

18,1

174

22,4

1.343

17,4

Bund

809.877

 

777

 

7.726

 

Quellen:DiNo 2011, AGA Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e.V. und Creditreform Hamburg, Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen

In Hamburg sind 322.000 Personen im Bereich der Unternehmens-Dienstleistung tätig. In Schleswig-Holstein sind es rund 203.000 Personen, in Niedersachsen rund 618.000, in Bremen rund 110.000 und in Mecklenburg-Vorpommern rund 89.000 Personen.

Sowohl in Hamburg als auch in Bremen sind überdurchschnittlich viele Mitarbeiter im unternehmensnahen Dienstleistungssektor tätig. In Hamburg liegt der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten über 35 Prozent, in Bremen sind es 30 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern sind es 20 Prozent, in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen jeweils 19 Prozent. Im Bundesdurchschnitt arbeiten 21 Prozent aller Beschäftigten im unternehmensnahen Dienstleistungssektor.

III. Dienstleistungsgruppen

Für die Umfrage „DiNo 2011“ wurden die Branchen Dienstleistungsgruppen zusammengefasst:

Facility
Wach- und Sicherheitsunternehmen, Architekten-/Ingenieurbüros, Gebäudereinigung, Sicherheitstechnische Dienste, Immobilienmakler, Haus- und Objektverwaltungen, Ver- und Entsorgung

Finanz-Dienstleistungen
Versicherungsmakler, Vermögensberater und -verwaltungen, Broker, Leasing- und Factoringgesellschaften, Inkassobüros

Informationstechnologie
Systemhäuser, Internet-Dienstleister, Telekommunikationsanbieter, Netzwerkbetreiber, Provider, Rechenzentren

Logistik
Containerdienste, Lagerhalter, Speditionen, Kurier- und Transportunternehmen, Hafenbetriebe, Schiffsmakler, Reedereien

Marketing / Medien
Werbeagenturen, Call-Center, Lettershops, Promotionagenturen, Messe-Dienstleister, Marktforschung, Print- und Musikverlage, Hörfunk- und TV-Produktionsunternehmen, Studiobetreiber, Druckereien und Unternehmen der Druckvorstufen

Service
Labore, Catering, Auskunfteien, Mietkleidung, Zeitarbeit, Weiterbildungsinstitute, Arbeitsmedizinische Dienste, Unternehmensberatung

IV. Umsätze und Gewinne

Der unternehmensnahe Dienstleistungssektor im Norden befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Im Durchschnitt aller Branchen lagen die Umsätze in den ersten zehn Monaten des Jahres 2011 um 5,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. 58 Prozent der Unternehmen meldeten höhere Umsätze als im Vorjahr, nur noch 14 Prozent aller Dienstleister berichtet über Umsatzrückgänge. Die Gewinnsituation hat sich leicht verbessert. 41 Prozent der befragten Firmen bewerten ihre Gewinnsituation als gut (Vorjahr: 36 Prozent), 13 Prozent als schlecht (Vorjahr ebenfalls 13 Prozent). Die Geschäftserwartungen für 2012 sind zuversichtlich. Für das erste Halbjahr erwarten die Unternehmen im Durchschnitt aller Branchen Umsatzsteigerungen von 2,9 Prozent, für das zweite Halbjahr sogar von 3,6 Prozent. Der DiNo-Indikator, der die Einschätzung der gegenwärtigen und erwarteten Absatz- und Ertragslage zusammenfasst, ist um 3 Punkte gestiegen. Er weist jetzt einen Stand von 134 Punkten auf (siehe Abb. 1 linke Kurve)

An den Teilindikatoren ist erkennbar, wie sich das Geschäftsklima in den einzelnen Dienstleistungsgruppen entwickelt hat. Spitzenreiter sind – trotz eines Rückgangs um 15 Punkte – die Finanzdienstleister, deren Indikator jetzt einen Stand von 147 Punkten aufweist. Gut behaupten konnten sich die IT-Dienstleister, deren Indikator um 2 Punkte auf nunmehr 142 Punkten stieg. Mit 16 Punkten kräftig zulegen konnte der Bereich Marketing/Medien, der jetzt einen Wert von 139 Punkten aufweist. Die Teilindikatoren für die Bereiche Facility-Management, Logistik und Service liegen zwischen 130 und 133 Punkten.

DiNo Indikatoren 2003 bis 2011

Die Abbildungen 2 und 3 zeigen, wie die aktuelle Lage und die Erwartungen für 2010 in den einzelnen Dienstleistungsgruppen bewertet werden.


V. Investitionen

Rückschlüsse auf die konjunkturelle Entwicklung lässt das Investitionsverhalten der Unternehmen zu. Im Durchschnitt aller Branchen wurden 2011 9,6 Prozent vom Umsatz investiert. Damit ist die Investitionsquote gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozentpunkte gestiegen. Überdurchschnittlich haben die Dienstleister in Hamburg (10,6 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (11,1 Prozent) investiert. Unterdurchschnittlich, aber höher als im Vorjahr, ist die Investitionsquote mit 7,2 Prozent in Bremen. Die hohe Investitionsquote belegt, dass die Unternehmen – wie erwartet – 2011 damit begonnen haben, den Investitionsstau der Jahre 2009 und 2010 aufzulösen.

Daher überrascht es nicht, dass die Unternehmen die für 2012 geplanten Investitionen wieder zurückfahren. 2012 wollen die Unternehmen ihr Investitionsvolumen im ersten Halbjahr um 0,9 Prozent und im zweiten Halbjahr um 0,5 Prozent aufstocken.

Hauptinvestitionsgrund ist naturgemäß die Ersatzbeschaffung. Der Anteil der Unternehmen, die in Geschäftsausweitung investieren wollen, beträgt 35 Prozent (Vorjahr 37 Prozent). Der Anteil der Unternehmen, die Rationalisierung als Investitionsmotiv angeben, beträgt 15 Prozent (Vorjahr 14 Prozent). Vor allem die Unternehmen der Informationstechnologie wollen kräftig in die Geschäfts- ausweitung investieren, der Anteil liegt bei 48 Prozent (Vorjahr 50 Prozent).

Tabelle 2: Investitionsmotive

DL-Gruppe

Ersatz

Rationalisierung

Geschäftsausweitung

Facility

67

18

27

Finanz-Dienstleistungen

52

22

36

Informationstechnologie

46

11

48

Logistik

71

9

35

Marketing / Medien

59

17

41

Service

57

17

34

Durchschnitt aller Branchen

62

15

35

VI. Beschäftigung

Die Zahl der Mitarbeiter ist im norddeutschen Dienstleistungssektor in den ersten zehn Monaten des Jahres per Saldo um 3,5 Prozent gestiegen. Das sind rund 47.900 Arbeitsplätze in den fünf Küstenländern. 2012 wollen die norddeutschen Dienstleister ihre Belegschaften um durchschnittlich 1,7 Prozent aufstocken. Konkret bedeutet dies die Schaffung von rund 23.700 neuen Arbeitsplätzen. Damit erweist sich der unternehmensnahen Dienstleistungssektor weiterhin als kräftiger Beschäftigungsmotor im Norden. Abbildung 4 auf Seite 6 zeigt die regionale Aufteilung bei der Beschäftigungsentwicklung 2011 und für die Personalpläne 2012.

Beschäftigungsentwicklung 2011 und Personalpläne 2012 nach Regionen:

Den kräftigsten relativen Beschäftigungsanstieg weisen 2011 Bremen mit 4,3 Prozent, Hamburg mit 4,1 Prozent und Schleswig-Holstein mit 3,9 Prozent auf. Konkret sind das 4.700 Arbeitsplätze in Bremen, 13.300 in Hamburg und 8.000 in Schleswig-Holstein. In Niedersachsen sind es mit einem Plus von 3,3 Prozent 20.300 neue Stellen. Schlusslicht bei der Beschäftigungsbilanz 2011 ist Mecklenburg-Vorpommern mit einem Zuwachs von 1,8 Prozent, das entspricht 1.600 neuen Stellen.

2012 wird Hamburg die größte Beschäftigungsdynamik aufweisen. Die Dienstleister in Hamburg planen ihre Belegschaften um durchschnittlich 2,6 Prozent aufzustocken, das entspricht rund 8.300 neuen Stellen. Die Unternehmen in Schleswig-Holstein wollen ihr Personal um 1,6 Prozent aufstocken, das entspricht 3.300 neuen Stellen. Die Dienstleister in Niedersachsen planen ein Beschäftigungsplus von 1,5 Prozent, das entspricht 9.500 neuen Arbeitsplätzen. In Bremen sind es mit einem Plus von 1,4 Prozent 1.500 neue Stellen. Die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern wollen ihre Belegschaften um 1,2 Prozent ausweiten, das sind 1.100 neue Stellen.


Beschäftigung in den Branchen

Die Beschäftigung hat sich in den einzelnen Dienstleistungsbranchen unterschiedlich entwickelt (siehe Abbildung 5). Spitzenreiter beim Beschäftigungswachstum ist mit einem Plus von 5,0 Prozent der Bereich Informationstechnologie. 2012 sollen die Belegschaften um weitere 3,4 Prozent auf- gestockt werden. Zum IT-Bereich zählen u. a. Systemhäuser, Internetdienstleister, Telekommuni- kationsanbieter und Rechenzentren. Mit einem Zuwachs von 4,7 Prozent hat sich auch die Beschäftigung im Bereich Service überdurchschnittlich entwickelt – dazu zählen u. a. Labore, Caterer und Personaldienstleister. 2012 sollen die Belegschaften um weitere 2,0 Prozent aufgestockt werden. Die Logistik-Wirtschaft weist 2011 ein Beschäftigungsplus von 3,3 Prozent auf. 2012 wollen die Logistik-Unternehmen ihre Belegschaften um weitere 1,1 Prozent erhöhen. Die Unternehmen in den Bereichen Marketing/Medien – dazu zählen u.a. Werbeagenturen und Call Center – und Facility-Management stockten ihre Belegschaften um 2,9 bzw. um 2,7 Prozent auf. Für 2012 planen sie, ihre Belegschaften um durchschnittlich 1,8 bzw. 1,4 Prozent aufzustocken. Das Schlusslicht der positiven Beschäftigungsbilanz bilden die Finanz-Dienstleister mit nur einem leichten Zuwachs von 0,6 Prozent. Die Personalpläne sind aber weiter nach oben gerichtet: 2012 planen die Finanz-Dienstleister eine Ausweitung der Beschäftigung um weitere 1,5 Prozent.

VII. Fachkräftebedarf und Fachkräftemangel

Angesichts der weiterhin guten wirtschaftlichen Perspektiven und der nach oben gerichteten Personalpläne steigt der Fachkräftebedarf im unternehmensnahen Dienstleistungssektor. Derzeit sucht mehr als jedes dritte Unternehmen im Norden (36 Prozent) Fachkräfte. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede. Überdurchschnittlich hoch ist der Fachkräftebedarf mit 43 Prozent in Bremen, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (39 Prozent), Hamburg (37 Prozent) und Niedersachsen (36 Prozent). In Schleswig-Holstein geben 32 Prozent der Firmen an, Fachkräfte zu suchen.

Die Auswertung nach Branchen zeigt einen überdurchschnittlichen Bedarf an Fachkräften in den Bereichen Informationstechnologie (42 Prozent), Service (40 Prozent) und Logistik (39 Prozent). Unter dem Durchschnitt liegt der Fachkräftebedarf bei den Finanzdienstleistern mit 28 Prozent, wie Abbildung 7 zeigt.

Ein Indikator für den Fachkräftemangel ist der Zeitbedarf, der erforderlich ist, um offene Stellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. Zur Beurteilung dient der Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Zeitbedarf und dem aktuellen Zeitbedarf bei der Suche nach Fachkräften.

Aus Abbildung 8 wird deutlich, dass es derzeit mehr als 14 Wochen dauert, bis eine qualifizierte Position besetzt ist, das sind 5,6 Wochen länger als die durchschnittliche Suchdauer. Besonders deutlich zeigt sich der Fachkräftemangel im Bereich der Informationstechnologie. Während die durchschnittliche Suchdauer 11 Wochen betrug, sind es derzeit 24 Wochen. Überdurchschnittlich verschärft hat sich der Fachkräftemangel auch im Bereich Marketing/Medien. Derzeit dauert es mit 15 Wochen mehr als doppelt so lange, vakante Positionen zu besetzen.

Die regionale Auswertung zeigt, dass es vor allem in den Flächenländern Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern schwierig geworden ist, offene Positionen zu besetzen. Die aktuelle Suchdauer beträgt 16 Wochen, durchschnittlich sind es rund 9 Wochen. Die geringsten Probleme, Fachkräfte zu finden, haben die Dienstleister in Bremen. Dort dauert es mit knapp 12 Wochen nur rund 2 Wochen länger als im Durchschnitt, qualifizierte Bewerber zu finden.

VIII. Branchen

Facility

Der Geschäftsklima-Indikator für den Bereich Facility ist um 9 Punkte gestiegen. Die Umsätze stiegen um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzaussichten für 2012 sind etwas verhaltener als im Durchschnitt aller Dienstleistungsgruppen. 35 Prozent der befragten Unternehmen dort erwarten steigende, 14 Prozent sinkende Umsätze. Zwei Drittel aller Investitionen sind Ersatzinvestitionen, nur 27 Prozent der Dienstleister im Facility-Managment gaben die Geschäftsausweitung als Investitionsmotiv an. Die Unternehmen wollen ihr Personal um durchschnittlich 1,4 Prozent ausweiten.

Finanz-Dienstleistungen
Trotz Rückgang des Konjunkturindikators für den Bereich Finanz-Dienstleistungen um 15 Punkte, weist dieser Bereich mit 147 Punkten den höchsten Wert beim Geschäftsklima innerhalb aller Dienstleistungsgruppen auf. Die Umsätze erhöhten sich 2011 um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Personalkosten sind um 4,3 Prozent, die Sachkosten um 3,2 Prozent gestiegen. Bei den Geschäftserwartungen für 2012 dominiert der Optimismus: 59 Prozent der Finanz-Dienstleister gehen von steigenden Umsätzen, 47 Prozent von steigenden Gewinnen aus. Mit einem Beschäftigungsplus von 0,6 Prozent im Jahr 2011 weist der Bereich der Finanz-Dienstleistungen ein unterdurchschnittliches Beschäftigungswachstum auf. 2012 sollen die Belegschaften um durchschnittlich 1,5 Prozent ausgeweitet werden.

Informationstechnologie
Die IT-Dienstleister weisen das stärkste Umsatz- und Beschäftigungswachstum innerhalb des unternehmensnahen Dienstleistungssektors auf. Die Umsätze lagen um 7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Personalkosten sind um 5,3 Prozent, die Sachkosten um 3,9 Prozent angestiegen. 53 Prozent der IT-Dienstleister erwarten höhere Umsätze in 2012. 40 Prozent gehen von einer weiteren Verbesserung der Gewinnsituation aus. Die Investitionsquote liegt bei über 12 Prozent. 48 Prozent der IT-Dienstleister gaben an, in die Geschäftsausweitung zu investieren. Der Personalbestand wurde 2011 um 5 Prozent aufgestockt, 2012 soll die Zahl der Mitarbeiter um weitere 3,4 Prozent erhöht werden. Der Fachkräftemangel wird sich vor allem im IT-Bereich als Wachstumsbremse erweisen. Die Suchdauer zur Besetzung vakanter Positionen hat sich von durchschnittlich 11 Wochen auf derzeit 24 Wochen erhöht.

Logistik
Das Geschäftsklima bei den Logistik-Dienstleistern hat sich auf dem Vorjahresniveau stabilisiert. Die Umsätze lagen mehr als 5 Prozent über dem Vorjahr. Die Sachkosten stiegen überdurchschnittlich um 5 Prozent. Die Aussichten für 2012 sind optimistisch. 44 Prozent der befragten Logistik-Dienstleister gehen von höheren Umsätzen aus, nur 9 Prozent erwarten sinkende Umsätze. 44 Prozent der Unternehmen erwarten, dass sich leichte Preiserhöhungen von durchschnittlich 2 Prozent durchsetzten lassen. Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, dass sich die Gewinnsituation im nächsten Jahr verbessert, 20 Prozent erwarten einen Rückgang der Gewinne.

Marketing / Medien
Die Unternehmen im Bereich Marketing und Medien legten 2011 kräftig zu. Die Umsätze erhöhten sich um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gewinnsituation hat sich weiter verbessert. Die Unternehmen blicken zuversichtlich ins Jahr 2012. Der Geschäftsklima-Indikator ist in diesem Bereich kräftig um 16 Punkte gestiegen.

Service
Die Unternehmen im Bereich Service erzielten in 2011 ein Umsatzplus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Unternehmen blicken zuversichtlich ins Jahr 2012. 43 Prozent der befragten Unternehmen im Bereich Service erwarten Umsatzsteigerungen im ersten Halbjahr, sogar 48 Prozent für das zweite Halbjahr. Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, dass sich die Gewinnsituation verbessern wird. Mit 4,7 Prozent haben die Unternehmen ihr Personal kräftig aufgestockt, für 2012 sollen die Belegschaften um weitere 2 Prozent ausgeweitet werden.


Im AGA Unternehmensverband sind mehr als 3.500 überwiegend mittelständische Unternehmen in den fünf Küstenländern organisiert.

Folgende Creditreform-Gesellschaften mit insgesamt 14.000 Mitgliedern haben an der Umfrage mitgewirkt:

Creditreform Braunschweig Creditreform Kiel
Creditreform Bremen Creditreform Leer
Creditreform Bremerhaven Creditreform Lübeck
Creditreform Buxtehude Creditreform Mecklenburg-Vorpommern
Creditreform Celle Creditreform Neumünster
Creditreform Flensburg Creditreform Nordhorn
Creditreform Göttingen Creditreform Oldenburg
Creditreform Goslar Creditreform Osnabrück
Creditreform Hamburg Creditreform Pinneberg
Creditreform Hameln Creditreform Uelzen
Creditreform Hannover Creditreform Wolfsburg
Creditreform Hildesheim
Creditreform Kiel
Creditreform Leer
Creditreform Lübeck
Creditreform Mecklenburg-Vorpommern
Creditreform Neumünster
Creditreform Nordhorn
Creditreform Oldenburg
Creditreform Osnabrück
Creditreform Pinneberg
Creditreform Uelzen
Creditreform Wolfsburg


Ansprechpartner:

Dr. Holger Eisold
AGA Norddeutscher Unternehmensverband
Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e.V.
Kurze Mühren 2
20095 Hamburg

Tel.: (040) 30 80 1-151
Fax: (040) 30 80 1-107
E-Mail: holger.eisold@aga.de

Nikolaus von der Decken
Creditreform Hamburg von der Decken & Wall KG
Wandalenweg 8 – 10
20097 Hamburg

Tel.: (040) 2 36 04-228
Fax: (040) 2 36 04-227
E-Mail: n.decken@hamburg.creditreform.de

Dr. Holger Bissel
Creditreform Hannover-Celle Bissel & Kruschel KG
Hans-Böckler-Allee 26
30173 Hannover

Tel.: (0511) 54 08-204
Fax: (0511)54 08-215
E-Mail: h.bissel@hannover.creditreform.de



   Seite: drucken  |  weiterempfehlen  |  verlinken Bookmark and Share
 
Verwandte Themen

 Dienstleistungssektor in Norddeutschland 2010 ("DiNo")
Downloads

PD DiNo 2011 Hamburg
(PDF, 108 KB)
 
  Kontakt | | Disclaimer | Datenschutz | Downloads | Sitemap    
       
  © 2011 Creditreform Hamburg von der Decken & Wall KG | Wandalenweg 8-10 | D-20097 Hamburg
Tel.: 0 40 / 2 36 04-0 | Fax: 0 40 / 2 36 04-195 | E-Mail: info@hamburg.creditreform.de